
Die meisten Schwangeren erhalten von ihrer Gynäkologin oder ihrem Gynäkologen ein Rezept für Kompressionsstrümpfe, eine Vergütung ist vorgesehen. Mit der korrekten Verordnung vergütet die Krankenkasse Schwangeren die Kosten für die Kompressionsstrümpfe sogar ohne Selbstbehalt oder Franchise. Damit die Strümpfe nicht nur von der Krankenkasse bezahlt, sondern auch getragen werden, sollten sie ein Modell wählen, das ihnen auch gefällt.
Bedingungen für die Vergütung
Kompressionsstrümpfe stehen auf der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL). Das heisst, sie werden von der Krankenkasse vergütet, wenn sie von Arzt verordnet sind. Auf dem Rezept muss der Arzt angeben, welche Kompressionsklasse und welche Längenvariante benötigt wird.
Zwei Paar Kompressionsstrümpfe der Klasse 2 werden von der Krankenkasse pro Jahr vergütet.
Krankenkasse bezahlt ohne Franchise und Selbstbehalt
Ab der 13.Schwangerschaftswoche bis acht Wochen nach der Geburt vergütet die Krankenkasse alle Leistungen die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft anfallen, ohne Franchise und Selbstbehalt. Voraussetzung ist, dass der Arzt die Schwangerschaft auf dem Rezept vermerkt.
Welche Strümpfe brauchen Schwangere?


Schwangere leiden häufig an geschwollenen Beinen und das Risiko Krampfadern zu entwickeln steigt. Kompressionsstrümpfe wirken vorbeugend und reduzieren Schwellungen. Die meisten Schwangeren benötigen einen Kompressionsstrumpf in der Klasse 2. Bei der Wahl der Längenvariante muss man sich an die Vorgaben des ärztlichen Rezepts halten. Das bedeuten die Abkürzungen:
- AD: Kniestrümpfe
- AG: Schenkelstrümpfe
- ATU/M: Strumpfhose für Schwangere
Modische Strümpfe trägt man gerne
Das Kompressionsstrümpfe von der Krankenkasse vergütet werden ist gut. Fast noch wichtiger ist aber, dass Schwangere Strümpfe auswählen, die sie auch effektiv tragen. Das gelingt, wenn man beim Kauf von Kompressionsstrümpfen auf die eigenen Bedürfnisse beachtet.
Strumpfhose oder Schenkelstrümpfe?


Grundsätzlich muss man sich beim Strumpfkauf an die Angaben auf dem Rezept halten.
Da Strumpfhosen und Schenkelstrümpfe aber genau die gleiche Wirkung bieten, fragen Ärzte ihre schwangeren Patientinnen meist, ob sie lieber Strumpfhosen oder Schenkelstrümpfe hätten.
Welcher Tragekomfort ihnen mehr entspricht ist individuell. Sie sollten jedoch bedenken, dass der Bauch noch wächst und Strumpfhosen mit einem grossen Bauch deutlich schwieriger anzuziehen sind als Schenkelstrümpfe. Auch der Toilettengang ist mit einer Strumpfhose aufwändiger.
Elastische Strümpfe für einfaches Anziehen
Nicht alle Kompressionsstrümpfe der Klasse 2 sind gleich fest. Manche sind hochelastisch, wodurch sie sich besonders einfach anziehen lassen. Dazu gehören z.B. die Venosan 4002 oder die Bort AktiVen Trend. Schwangere die hohen Wert auf einfaches Handling und Komfort legen, wählen am besten einen solchen Kompressionsstrumpf.


Strümpfe in modischen Farben
Viele Frauen fühlen sich in der Schwangerschaft richtig wohl in ihrer Haut und möchten das auch zeigen. Attraktive Schwangerschaftsmode macht’s möglich. Damit auch die Kompressionsstrümpfe dazu passen, gibt es Kompressionsstrümpfe in modischen Farben. Manche Hersteller bieten auch Spezialfärbungen wie Batik und DipDye an, oder Kompressionsstrümpfe mit Strickmuster.
Die Farben wechseln jährlich, damit sie immer zu den neusten Trends passen.
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